still alive
Jaja, lang lang ists her dass ich mich gemeldet hab, aber ich lebe und mir gehts gut. In der Zwischenzeit ist schon wieder so viel passiert und ich bin sicher dass hier einiges vergesse zu erwaehnen. Ich bin mitlerweile in Hanoi und bin bei ein paar netten Vietnamesen (teilweise Studenten), die ich gestern kennengelernt hab, in einem Wohngemeinschaftshaus oder so untergekommen. Echt schraeg nach einer eher ruhigen Zeit in Laos wieder in einer lauten schrillen und schnellen Grossstadt zu sein. Da braucht man wieder ein wenig Zeit um sich zu aklimatisieren. Doch zunaechst ein kleiner Rueckblick auf die - wie lang ist her ? - letzten 2 Wochen:
Phonsavanh
Die pleines of jars, oder auch das Stone Hendge von Laos genannt, wo auf 3 sites verteilt, hunderte von riesigen steinurnen herumliegen. Man weiss nicht genau von welchem Volk sie stammen, nur dass sie als Graeber dienten. Die Umgebung rundherum ist eine einzige Kraterlandschaft und bietet eine kleine Vorstellung dessen, was die Amys da angerichtet haben. Auch in Phonsavanh Stadt ist dies kaum zu uebersehen, da an so ziemlich jeder Ecke Kriegsmaterial und Bomben herumstehen.

Luang Nam Tha
Von Phonsavanh gehts ueber Luang Prabang, wo ich nur eine Nacht halt machen muss, nach Luang Nam Tha. Von dort will ich weiter noerdlich nach Muang Sing um in den Bergen ne Trekking-Tour zu machen. Schlussendlich land ich auch dort, allerdings mit 2-taegiger Verspaetung. Im Bus lern ich ein paar andere Falangs kennen und 2 davon werden Nachts auf der Strasse sitzend von einem Motorrad gerammt und muessen ins Krankenhaus, was hier echt faltal sein kann. Der eine hat sich den Oberschenkel und ne Schulter gebrochen. Ausserdem Fehlen ihm so ziemlich alle Schneidezaehne. Der andere hattte mehr Glueck und es hat nur den Arm erwischt. Also haben wir den ganzen Tag damit zugebracht fuer sie alles zu checken, damit sie versorgt werden und so schnell wie moeglich nach Bangkok kommen. Wenn man hier wirlich allein ist, ist man echt am Arsch und krepiert in diesem "Krankenhaus".
Muang Sing
Zu viert gehts auf ne Trekking-Tour. Livia aus Budapest und ein Paerchen (Greg und Malika) aus Paris. Die Tour ist wieder einfach nur genial. 3 Tage lang wandern wir in den Bergen von Laos nahe der chinesischen Grenze. Es ist dort oben schon ziemlich frisch. Jede Nacht regnets und am letzten Tag die ganze Zeit, aber es stoert nicht wirklich. Teilweise wandern wir direkt durch tiefliegende Wolkenfelder durch den dichten Jungel auf Gebirgskaemmen und vorbei an abgeholzt und abgebrannten Feldern, die in Nebel getaucht, sich in eine gespenstische Szenerie verwandeln. Echt atemberaubend, so was zu sehn. Unser Guide Billy ist echt laessig und wir die voll homogene kleine Truppe. Uebernachtet wird wieder in Villages von Minority people. Diesmal heissen sie Akah. Es ist einfach beeindruckend zu sehen, wie diese Menschen mit ihren Viechern in einer sehr sehr engen Gemeinschaft leben und es macht Freude ihnen zuzuschaun wieviel Spass und Lebenslust sie haben. Fernab jeglichen Stressssss. Ichkoennt hier stundenlang berichten, aber es ist besser ich erzaehls euch wenn ich zurueck bin.


Luang Prabang
Greg und Malika fahrn weiter in den N-O und Livia und ich fahrn zurueck nach Luang Prabang um wie schon angekuendigt mit den Laoten und jeder Menge falangs Pi Mai Lao (Lao New Year) zu feiern. Und ich sag euch:"Die wissen wie man das zu feiern hat". Da koennen wir mit unseren Schiess Raketen echt baden gehn. Apropos baden. In Lao (und auch in Thailand) ist es Brauch sich mit Wasser zu uebergiessen und das nehmen die sehr ernst. 3 Tage lang verwandelt sich die Stadt in eine einzige Wasserschlacht und nach maximal 1 Minute bzw. ein paar Metern in der Hauptstrasse der Altstadt hat man ein Volldusche bekommen und ist mit Mehl, Farbe und Wok-Russ beschmiert. Nachdem die Parade mit Taenzern in den unglaublichsten Kostuemen, ein Wagen mit Moenchen, taenzelnde Ladyboys in schrillen Outfits und Make-Up und jede Menge anderer Festgestalten voruebergezogen ist, gehts erst richtig los. Dutzende Trucks, Pick-Ups und die wildesten Gefaehrte fahrn die Strasse rauf und runter und liefern sich mit der herumstehenden Crowd ein heisses bzw. sehr feuchtes Gefecht. Das ganze wird mit den schraegsten auf lao oder thai gecoverten Hits aufs lauteste beschallt. Das ist Party pur!

Ein Ticket nach Vietnam bitte
Am naechsten Tag muss ich leider schon nach Vietnam, da mein Visum sonst ablaeuft, doch als ich an der Bus Station ankomm, heissts, dass der Bus vielleicht erst naechste Woche dorthin farhrt, wo ich hin will. Zurueck in L.P. in der Tourioffice, wo ich den Bus am Vortag erfragt hatte, findet meine Entruestung nur wenig Gehoer und mir bleibt nichts anderes uebrig, als mir fuer US $ 60 ein neues Visum zu kaufen und zurueck ueber Vientiane (11h) per 24h-Nachtbus nach Hanoi zu fahrn. Somit kann ich doch noch 2 Tage mit Livia in L.P. verbringen und wir machen noch ne 40 km Radtour zu nem traumhaft schoenen Wasserfall in einer Jungellandschaft.
Die Fahrt nach Vietnam war dann nicht so spassig. Nachdem der Bus nach Vientiane 11 statt 9 Stunden gebraucht hab musste ich michh hetzen, dass ich den um 17.30 nach Hanoi noch erwisch. Leztendlich ist er eh erst um 7 los und ich hab noch Zeit was zu essen, bevor ich grad noch einen Platz in dem overbookten Bus ergattern konnte. Voellig fertig und uebermuedet kommen wir um 7.00 an die Grenze, wo dieser vietnamesische Grenzpolizisten-Son Of A Bitch eine ID_Card von mir haben will, um sie mit meinem Passport zu checken. "No ID, no Vietnam", faengt der Wixer an. (???). Ja, was soll ich sagen? Nach ca. 2 Stunden laesst er mich und nen Typen aus Argentinien endlich einreisen und gestern Abend kommen wir um 21.00 in Hanoi an.
Hanoi
Hab gleich mal wieder nen Kulturschock abbekommen, doch als ich am nightmarket mit meinen neuen Freunden ins Gespraech gekommen bin, als mir der eine aus versehen auf den Fuss gespuckt hat, war alles wieder in Ordnung und wir ham unsere neue Bekanntschaft mit Bier und Wodka gefeiert.
Heut bin ich nur von meinem zu teuren Guesthouse in die WG for free uebersiedelt und hab ein wenig am Nachmittag gedoest. Morgen geh ich auf Sightseeing-Tour, damit ich wieder was her zu zeigen und zu erzaehlen hab.
Phonsavanh
Die pleines of jars, oder auch das Stone Hendge von Laos genannt, wo auf 3 sites verteilt, hunderte von riesigen steinurnen herumliegen. Man weiss nicht genau von welchem Volk sie stammen, nur dass sie als Graeber dienten. Die Umgebung rundherum ist eine einzige Kraterlandschaft und bietet eine kleine Vorstellung dessen, was die Amys da angerichtet haben. Auch in Phonsavanh Stadt ist dies kaum zu uebersehen, da an so ziemlich jeder Ecke Kriegsmaterial und Bomben herumstehen.

Luang Nam Tha
Von Phonsavanh gehts ueber Luang Prabang, wo ich nur eine Nacht halt machen muss, nach Luang Nam Tha. Von dort will ich weiter noerdlich nach Muang Sing um in den Bergen ne Trekking-Tour zu machen. Schlussendlich land ich auch dort, allerdings mit 2-taegiger Verspaetung. Im Bus lern ich ein paar andere Falangs kennen und 2 davon werden Nachts auf der Strasse sitzend von einem Motorrad gerammt und muessen ins Krankenhaus, was hier echt faltal sein kann. Der eine hat sich den Oberschenkel und ne Schulter gebrochen. Ausserdem Fehlen ihm so ziemlich alle Schneidezaehne. Der andere hattte mehr Glueck und es hat nur den Arm erwischt. Also haben wir den ganzen Tag damit zugebracht fuer sie alles zu checken, damit sie versorgt werden und so schnell wie moeglich nach Bangkok kommen. Wenn man hier wirlich allein ist, ist man echt am Arsch und krepiert in diesem "Krankenhaus".
Muang Sing
Zu viert gehts auf ne Trekking-Tour. Livia aus Budapest und ein Paerchen (Greg und Malika) aus Paris. Die Tour ist wieder einfach nur genial. 3 Tage lang wandern wir in den Bergen von Laos nahe der chinesischen Grenze. Es ist dort oben schon ziemlich frisch. Jede Nacht regnets und am letzten Tag die ganze Zeit, aber es stoert nicht wirklich. Teilweise wandern wir direkt durch tiefliegende Wolkenfelder durch den dichten Jungel auf Gebirgskaemmen und vorbei an abgeholzt und abgebrannten Feldern, die in Nebel getaucht, sich in eine gespenstische Szenerie verwandeln. Echt atemberaubend, so was zu sehn. Unser Guide Billy ist echt laessig und wir die voll homogene kleine Truppe. Uebernachtet wird wieder in Villages von Minority people. Diesmal heissen sie Akah. Es ist einfach beeindruckend zu sehen, wie diese Menschen mit ihren Viechern in einer sehr sehr engen Gemeinschaft leben und es macht Freude ihnen zuzuschaun wieviel Spass und Lebenslust sie haben. Fernab jeglichen Stressssss. Ichkoennt hier stundenlang berichten, aber es ist besser ich erzaehls euch wenn ich zurueck bin.


Luang Prabang
Greg und Malika fahrn weiter in den N-O und Livia und ich fahrn zurueck nach Luang Prabang um wie schon angekuendigt mit den Laoten und jeder Menge falangs Pi Mai Lao (Lao New Year) zu feiern. Und ich sag euch:"Die wissen wie man das zu feiern hat". Da koennen wir mit unseren Schiess Raketen echt baden gehn. Apropos baden. In Lao (und auch in Thailand) ist es Brauch sich mit Wasser zu uebergiessen und das nehmen die sehr ernst. 3 Tage lang verwandelt sich die Stadt in eine einzige Wasserschlacht und nach maximal 1 Minute bzw. ein paar Metern in der Hauptstrasse der Altstadt hat man ein Volldusche bekommen und ist mit Mehl, Farbe und Wok-Russ beschmiert. Nachdem die Parade mit Taenzern in den unglaublichsten Kostuemen, ein Wagen mit Moenchen, taenzelnde Ladyboys in schrillen Outfits und Make-Up und jede Menge anderer Festgestalten voruebergezogen ist, gehts erst richtig los. Dutzende Trucks, Pick-Ups und die wildesten Gefaehrte fahrn die Strasse rauf und runter und liefern sich mit der herumstehenden Crowd ein heisses bzw. sehr feuchtes Gefecht. Das ganze wird mit den schraegsten auf lao oder thai gecoverten Hits aufs lauteste beschallt. Das ist Party pur!

Ein Ticket nach Vietnam bitte
Am naechsten Tag muss ich leider schon nach Vietnam, da mein Visum sonst ablaeuft, doch als ich an der Bus Station ankomm, heissts, dass der Bus vielleicht erst naechste Woche dorthin farhrt, wo ich hin will. Zurueck in L.P. in der Tourioffice, wo ich den Bus am Vortag erfragt hatte, findet meine Entruestung nur wenig Gehoer und mir bleibt nichts anderes uebrig, als mir fuer US $ 60 ein neues Visum zu kaufen und zurueck ueber Vientiane (11h) per 24h-Nachtbus nach Hanoi zu fahrn. Somit kann ich doch noch 2 Tage mit Livia in L.P. verbringen und wir machen noch ne 40 km Radtour zu nem traumhaft schoenen Wasserfall in einer Jungellandschaft.
Die Fahrt nach Vietnam war dann nicht so spassig. Nachdem der Bus nach Vientiane 11 statt 9 Stunden gebraucht hab musste ich michh hetzen, dass ich den um 17.30 nach Hanoi noch erwisch. Leztendlich ist er eh erst um 7 los und ich hab noch Zeit was zu essen, bevor ich grad noch einen Platz in dem overbookten Bus ergattern konnte. Voellig fertig und uebermuedet kommen wir um 7.00 an die Grenze, wo dieser vietnamesische Grenzpolizisten-Son Of A Bitch eine ID_Card von mir haben will, um sie mit meinem Passport zu checken. "No ID, no Vietnam", faengt der Wixer an. (???). Ja, was soll ich sagen? Nach ca. 2 Stunden laesst er mich und nen Typen aus Argentinien endlich einreisen und gestern Abend kommen wir um 21.00 in Hanoi an.
Hanoi
Hab gleich mal wieder nen Kulturschock abbekommen, doch als ich am nightmarket mit meinen neuen Freunden ins Gespraech gekommen bin, als mir der eine aus versehen auf den Fuss gespuckt hat, war alles wieder in Ordnung und wir ham unsere neue Bekanntschaft mit Bier und Wodka gefeiert.
Heut bin ich nur von meinem zu teuren Guesthouse in die WG for free uebersiedelt und hab ein wenig am Nachmittag gedoest. Morgen geh ich auf Sightseeing-Tour, damit ich wieder was her zu zeigen und zu erzaehlen hab.
farang - 2007/04/20 19:43
